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Foto von links: Friedhelm Junghans (Bürgermeister Meißner), Barbara Hendricks (Bundesumweltministerin), Thomas Eckhardt (Bürgermeisterkandidat Sontra), Karina Fissmann (UB-Vorsitzende), Friedel Lenze (Bürgermeister Berkatal), Jens Richter (Bürgermeisterkandidat Bad Sooden-Allendorf) Foto von links: Friedhelm Junghans (Bürgermeister Meißner), Barbara Hendricks (Bundesumweltministerin), Thomas Eckhardt (Bürgermeisterkandidat Sontra), Karina Fissmann (UB-Vorsitzende), Friedel Lenze (Bürgermeister Berkatal), Jens Richter (Bürgermeisterkandidat Bad Sooden-Allendorf)

6. April 2014: Umweltministerin Barbara Hendricks besuchte Bergwildpark Meißner

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Gestaltung des ländlichen Raums für Kommunen zunehmend schwerer

Am vergangenen Samstag besuchte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks mit der SPD-Europakandidatin für Nordhessen, Martina Werner, die Gemeinde Meißner. Nach einer Führung durch den Bergwildpark Meißner lud Bürgermeister Friedhelm Junghans alle Teilnehmer zu einer Gesprächsrunde in die Wildparkstube ein.

Das von Junghans moderierte Gespräch mit Barbara Hendricks und Martina Werner legte den Fokus vor allem auf die Entwicklung des ländlichen Raums, auf die Energiewende und das Themenfeld Umweltschutz. Dabei stand auch die Frage im Mittelpunkt wie im Bergwildpark Meißner ein Konzept zu Umweltbildung integriert werden könne und welche finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten es für den Erhalt solcher Einrichtungen im ländlichen Raum gebe. „Fördermittel dürfen nicht nur für Projekte im Ballungsraum zur Verfügung stehen. Auch im ländlichen Raum gibt es Bedarf“, forderte Junghans.

SPD-Europakandidatin Martina Werner sorgte sich besonders um die Entwicklungsmöglichkeiten des ländlichen Raumes: „Es ist zwar ein positives Signal, dass der Werra-Meißner-Kreis mittlerweile als Modellregion zur aktiven Gestaltung des demographischen Wandels des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung aufgenommen sei, aber die finanzielle Situationen der Kommunen mache es ihnen zunehmend schwerer diesen Herausforderungen zu begegnen.“ Besonders kritisierte sie die Sparvorgaben der hessischen Landesregierung für Schutzschirm-Kommunen, denen man durch diese Vorgaben jeglichen Gestaltungsspielraum nehme: „Trotz einer Reihe von Förderprogrammen ist es manchen Kommunen nicht mehr möglich diese in Anspruch zu nehmen, da sie den finanziellen Eigenanteil zu einer Fördersumme nicht mehr aufbringen können.“ Die Landesregierung sei besonders dort in der Verantwortung um die Entwicklung des ländlichen Raumes nicht zu gefährden, so die Sozialdemokratin abschließend.

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